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Die Anschläge von Paris haben uns alle bewegt. Das Team der Integrationsblogger hat sich über Facebook zu Wort gemeldet.

Resul Özcelik (Gründer und Chefblogger der Integrationsblogger) bekam das Geschehen erst am nächsten Morgen mit. Zusammenhalt sei wichtig und Zeit, so sein Statement:

„Ich habe gestern mal aufs Internet verzichtet und bin einfach mal früher ins Bett gegangen. Ein schreckliches erwachen heute, als ich die News im Internet gelesen habe. Ich muss das erstmal alles verarbeiten, aber schonmal vorab: Ich schließe mich dem Aufruf von der Stiftung Dialog und Bildung an und verurteile jegliche Terrorakte auch im Namen von „DIB – Die Integrationsblogger“. Ein Zusammenhalt gegen solche unmenschlichen Gräueltaten ist heute mehr denn je gefragt.“

Unsere Co-Chefbloggerin Tatjana Rogalski erinnert sich an die schreckliche Zeit von 9/11 und seinen Konsequenzen:

„Irgendwie fühle ich mich in die Vergangenheit zurückversetzt.

Bei mir ist 9/11 Feeling.

Der erste Anschlag in Paris hat wohl nicht so gefruchtet, wie gewünscht. Deshalb müssen „härtere Maßnahmen“ ergriffen werden.

Welcher politischer Zweck auch immer dahintersteckt, wer auch immer dahinter steckt, es ist einfach grausam und die Berichterstattung wird mal wieder dafür ausgenutzt neuen Hass innerhalb der Bevölkerung zu schüren.

Mögen die Verstorbenen ihren Frieden finden und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden!“

Aus unserem Lektorenteam, die Integrationsbloggerin Nadia Naji erinnert daran, dass zur gleichen Zeit auch anderswo Opfer zu beklagen waren:

„Don’t JUST pray for Paris…

also pray for Beirut, for Syria, for Lybia, for Iraq, for Palestine, for…

how about we just pray for humanity?“

Aus unserem Lektorenteam, der Integrationsblogger Andreas Molau. Auch er erinnert an die Opfer anderer von Anschlägen weltweit und hofft auf eine neue, alte Botschaft:

Paris, Damaskus, Bagdad,… Warum tun Menschen so etwas? Schon jetzt 127 Tote in Paris, In Syrien sterben jeden Monat Tausende Menschen. Und überall auf der Welt ist es nicht anders. Man könnte verzweifeln, wenn wir nicht auch die Freiheit und die Wahl zum Guten hätten. Jeden Tag. Deshalb wird die Antwort auf die Fanatiker nicht nur wieder Gewalt sein dürfen. Es braucht einen Gegenentwurf zum Hass. Ich musste bei den schrecklichen Bildern heute morgen an die Bergpredigt denken: »Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.« Oft gehen solche Gedanken im schnellen Fluss der Zeit unter. Wir möchten sie festhalten in unserem „Logbuch“ Integrationsblogger und Euch einladen, Eure Gedanken als Kommentar zu posten. Denn eins ist klar. So einfach können wir alle nicht zur Tagesordnung übergehen.

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