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Unsere Gesellschaft erweitert ständig ihr kollektives Bewusstsein. Wir denken mehr über Ernährung nach, über das Leben an sich oder die Selbstverwirklichung. Das wirkt sich auch auf unsere Medien aus und öffnet viele Marktlücken die es gilt zu füllen. Das Magazin „BASMA“ füllt eine dieser Lücken. Auch hier geht es um die Bereicherung des Bewusstseins der zukünftigen Leser. Grund genug für mich ein Interview mit einer der Mitbegründerinnen des Magazins zu führen…

Wie entstand die Idee „Basma“?

Eine sehr gute Frage und auch kompliziert zu beantworten. Die Idee BASMA hatte ich schon lange, aber natürlich braucht es für eine Zeitschrift die richtigen Leute, ein Team das professionell ist und auf das man sich verlassen kann. Im Laufe der letzten Jahre und durch das Netzwerken hat Gott die richtigen Leute in mein Leben gebracht bzw. uns zusammen gebracht und in meine langjährige Idee konnte endlich Leben eingehaucht werden.

Das gesunde Chaos mit Routinen überwinden

Gab es bei der Planung Hürden  zu überwinden?

Natürlich, wie bei allem Neuen, gab es auch Hürden bei BASMA. Wir kommen alle nicht aus dem Journalismusbereich und sind Quereinsteiger – die sich mit ihrem Themenbereich aber sehr gut auskennen. Des Weiteren kommt noch hinzu, dass wir parallel zu BASMA weitere Projekte am Laufen haben. Hierbei die Balance zu finden, ist nicht immer einfach. Wir befinden uns noch auf unentdecktem Boden und müssen unsere Routinen erst finden. Wie bei jedem Start Up herrscht noch das gesunde Chaos.

Aus wie vielen Personen besteht das Kernteam und wer sind sie?

Das Kernteam von BASMA besteht aus insgesamt sieben Personen. Khadija und Laila sind für das Backoffice verantwortlich, wie Accounting, Advertising und dem Aufbau von Partnerschaften. Amal, die für unsere Lifestyle Rubrik schreibt, ist schon seit mehr als 6 Jahren erfolgreiche Bloggerin. Meriem hingegen ist Inhaberin und Designerin des Internationalen Fashionlabels Mizaan. Der Art & Creative Bereich wird von der internationalen Modest Fashion Fotografin Selma abgedeckt. Amina hat bei vielen sozialen Projekten mitgewirkt, die das muslimische Leben in die Mitte der Gesellschaft eingliedert.

Wie finanziert Ihr die Zeitschrift? Habt Ihr Sponsoren?

Die Zeitschrift wird momentan noch über das Eigenkapital finanziert. Wir sind aber auf der Suche nach Investoren, die uns nicht nur das Kapital zur Verfügung stellen, sondern auch ihr Wissen.

Wann erscheint die erste Printausgabe oder wird das Magazin nur online zu lesen sein? Wie oft wird diese erscheinen?

Wir wollen erst einmal mit der Onlineversion starten, um unseren Lesern ein Vorgeschmack zu geben, was sie in der Printversion erwartet. Die Printversion wird im ersten Jahr alle drei Monate erscheinen, so Gott will.

Welche Alters- bzw. Lesergruppen möchtet Ihr ansprechen?

Eigentlich möchten wir so viele Menschen wie möglich ansprechen. Unser Ziel ist es alle Frauen ab 18 bis 40 Jahren anzusprechen. Natürlich ist die Spanne in dieser Altersgruppe sehr breit. Wir versuchen diesem aber durch das Anbieten an verschiedenen Themenpunkten gerecht zu werden. Wir wollen die Nummer Eins Zeitschrift in jedem Haushalt sein und die Startseite auf jedem Endgerät.

Was sind die Themenbereiche von BASMA?

Die Themenbereiche bei BASMA sind bewusst sehr breit, da wir sehr viele Menschen mit der Zeitschrift erreichen möchten. Die meisten Themenpunkte werden aber überwiegend mit der Printausgabe abgedeckt werden. BASMA besteht aus folgenden Rubriken: Mode, Lifestyle, Gesellschaft, Kultur und Islam & Psychologie.

Über welche Kernkompetenzen verfügt Ihr?

Die Kernkompetenz von BASMA ist das vielfältige Team. Wir kommen alle aus verschiedenen Bereichen mit langjähriger Erfahrung und können deshalb verschiedene Themenpunkte abdecken und viele Fragezeichen beantworten.

Mit BASMA die Frau aus ihren Komfortzonen holen

Was sind Eure Ziele?

Unser Ziel mit BASMA ist es die selbstbewusste und ambitionierte Frau aus ihrer Komfortzone zu holen, indem wir sie inspirieren und anhand von Beispielen aus aller Welt motivieren. Des Weiteren wollen wir in die Welt der muslimischen Frau einladen und zeigen, dass der Hijab oder unsere geliebte Religion uns mit Sicherheit nicht im Weg steht. Es ist viel mehr eine Bereicherung für die Frau und eine Motivation in dieser Gesellschaft etwas zu bewegen und sich soviel Wissen wie es nur geht anzueignen.

Wie ist Euer Standpunkt zum Thema „Integration“?

Ehrlich gesagt wollen wir keine Debatten mit BASMA führen oder das Thema Kopftuch und ähnliches nochmal durchkauen und uns rechtfertigen, warum, wieso, weshalb? Wir sind ein Teil dieser Gesellschaft – ob mit Hijab oder ohne. Wir möchten ein Kommunikationsmittel sein, das genau das vermittelt. Einen Einblick geben in unser Leben. Quasi das Leben einer Muslima aus Sicht einer Muslima. Ziel ist es den Lesern die Möglichkeit sich über Themenpunkte aus unserer Welt zu informieren, ohne explizit darauf hinzuweisen. Wir wollen so neutral wie möglich erscheinen, um keine Türen zu verschließen.

Möchtet Ihr an unserer oder Eurer zukünftigen Leserschaft etwas richten?

Lest BASMA.  Das einzige was wir zum Schluss noch sagen möchten ist: Dass man alles wirklich alles erreichen kann, wenn es Gott für einen bestimmt hat. Der persönliche Erfolg hängt von niemanden ab, nur von unserem Schöpfer. Also lasst Euch niemals einreden, dass Ihr etwas nicht erreicht, weil Ihr ein Kopftuch oder einen Bart tragt oder eine andere Hautfarbe habt. Wenn Ihr eine Idee habt, redet nicht darüber, setzt sie um, arbeitet hart und erwartet den Erfolg nicht von Heute auf Morgen. Sogar der Olivenbaum braucht fünf bis sieben Jahre bis er blüht und die erste Ernte abwirft.

Danke für das Gespräch und viel Erfolg mit Eurem neuen Magazin!

Das Interview erschien auch bei tatjana-rogalski.de

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About Author

Tatjana Rogalski

ist Co-Chefbloggerin der Integrationsblogger, hat deutschrussische und tatarische Wurzeln. 1994 ist sie nach Deutschland ausgesiedelt.
Jeder Mensch sollte Hoffnung in sich hegen, denn ohne Hoffnung ist der Untergang vorprogrammiert.
„Wenn Du nicht fliegen kannst, renne,
Wenn Du nicht rennen kannst, gehe,
Wenn Du nicht gehen kannst, krieche.
Was auch immer Du tust, Du musst weitermachen.“ (Martin Luther King)
Denn nach jeder Erschwernis, folgt die Erleichterung!
Falls die Erleichterung noch nicht eingetreten ist, dann ist es noch nicht das Ende! Sei positiv, lächle und zwar nicht erst, wenn der Sturm vorbei ist, sondern lächle ihm ins Gesicht, um ihn zu besiegen, glaube an Dich selbst und wisse, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise einzigartig ist :)

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