Der richtige Weg ist DEIN Weg – Mach dein Ding!

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Wer kennt es nicht?! Fiese LehrerInnen, nicht die richtigen Freunde, Schicksalsschläge, soziale Herkunft und alles andere, was wir uns nicht vorstellen können, behindern junge Leute dabei, ihr Ding zu machen und trichtern ihnen häufig auch noch ein, dass sie nichts wert seien und keine Talente besäßen. Wer groß träumt, wird ausgelacht, wer seinen Weg gehen will, sieht plötzlich keine Steine, sondern Berge vor sich.

Doch genau solche Menschen sollen die Jugend in Deutschland nicht mehr demotivieren können. Unter dem Motto „Mach dein Ding!“ will der Berliner Verein Typisch Deutsch e.V. mit seiner Gründerin Sezen Tatlıcı – einer echten Berliner Göre- nicht nur eine große Motivationsshow im Reichstag liefern, sondern auch eine riesengroße Online-Motivationsplattform bilden.

In kurzen Videos stellen sich die unterschiedlichsten Protagonisten vor,  erzählen von ihrem Lebensweg und welche Hindernisse sie überwunden haben. Das macht „Mach dein Ding!“ aus: Jeder erzählt seine persönliche Geschichte. Sezen Tatlıcı sagt: „Ich liebe es, Menschen zu treffen und von ihnen Persönliches zu erfahren. Ich habe auch festgestellt, dass Menschen sich nur öffnen, wenn Du Dich ihnen zuerst öffnest. Ich wollte, dass jeder Protagonist ganz Persönliches preisgibt… Dafür musste ich auch selbst ganz persönlich werden! Menschen zu erleben, wenn sie sich wirklich öffnen, das ist einer der besonderen Momente auf der Welt!“

Die Motivation von Jugendlichen steht hierbei im Vordergrund. Auf Augenhöhe berichten die HeldInnen, wie sie bis heute ihren Weg gemeistert haben und vermitteln auf eine sympathische Art und Weise, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben und nicht aufzugeben. Keiner schreibt einem vor, wie sie/er was zu tun hat. Denn eines ist klar: Es gibt nicht EINEN richtigen Weg, sondern der EIGENE Weg ist der richtige. So soll der Dominostein angestoßen werden, damit unsere Jugend dann ihr Ding durchzieht.

Mit Fleiß und Motivation kann man überall Erfolg haben

Vom Architekten bis hin zur Friseurin, Sezen Tatlıcı mag es bunt; Neudeutsche und Altdeutsche, das ist heutzutage typisch deutsch! Integration?! Pff… Warum sich noch integrieren, wenn wir schon längst ein fester Bestandteil dieser Gesellschaft sind?! Unter  dieser Vision wurde Typisch Deutsch e.V. gegründet. „Otto und Osman Normalverbraucher haben dieselben Ängste und Sorgen. Warum sollten wir da trennen?!“, so Tatlici.

Bei der Umsetzung konnte Sezen Tatlıcı auf viele alte Freunde zurückgreifen, die sie trotz eingeschränkter finanzieller Mittel tatkräftig unterstützen. Die Vodafone Stiftung und der Verein Aktion Sühnezeichen Friedensdienste sorgten durch ihre Förderung und finanzielle Unterstützung am Ende dann dafür, dass „Mach dein Ding“ zu etwas Größerem werden konnte.

Jeder kann mitmachen!

Man wünscht sich im Rahmen des Projektes nichts weiter als eine riesige Motivationsplattform, durch die Jugendliche stundenlang durchklicken und sich inspirieren lassen können. Je vielfältiger, umso besser. Egal welcher Beruf, welche soziale oder ethnische Herkunft: Alle sind herzlichst dazu aufgefordert, mitzumachen. Die Plattform bietet außerdem neben Videos noch andere Rubriken, in denen Jugendliche beraten werden. Dort können sie auch an andere Vereine weitergeleitet werden, die zum Zwecke der persönlichen  Förderung etwas anbieten. Jeder Einzelne in der Gesellschaft ist für das Projekt gefragt.

Wollt ihr eure persönliche Geschichte auch mit den anderen teilen? Dann nehmt euer Video auf, auch gerne ein einfaches Handyvideo und schickt es der Plattform zu. Berücksichtigt die Struktur der Videos: 1. Herkunft 2. Hürden 3. Überwindung der Hürden 4. Botschaft an die Kids 5. Vorstellung des Namen und der Erfolge bzw. was ihr jetzt tut.

Die Einstellung, sein Ding zu machen, ist zwar noch nicht typisch deutsch, aber durchaus eine Vision, an der wir gemeinsam arbeiten können. Wenn du auch der Meinung bist, dann mach dein Ding und teile deine Geschichte!

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About Author

Jahrgang 1992, Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim, ehemalige Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung, mündige und selbstbewusste Deutsch-Türkin.

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