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Piercings gab es schon vor 5000 Jahren und sind auch heute noch aktuell. Während sie heute meist eher nur Schmuck sind waren sie einst für viele ein Symbol der Zugehörigkeit zum Stamm, ein Statuszeichen oder ein Religiöses Ritual. Da waren auch nicht nur die Ohrläppchen interessant. Viele Kulturen trugen Schmuck in der Nase, an den Lippen und an anderen Stellen am Körper. Trotzdem gab es in der Westlichen Gesellschaft eine Zeit, in der Piercings aller Art verpönt waren. Selbst ganz banale Ohrringe für Frauen waren ein absolutes No-Go. Erst nach den zweiten Weltkrieg wurden Ohrringe wieder populär und dann auch wieder Salonfähig. Dank der Rock- und Punkszene blieb es aber nicht nur beim Ohrring.

Was als Rebellion gegen die spießige Gesellschaft begann, entwickelte sich rapide zu eine riesigen Auswahl an Möglichkeiten. Der eine will nur einen dezenten Stecker im Ohr, der andere gleich eine ganze Reihe, der dritte hat noch ein paar Ringe an der Augenbraue hängen, der vierte noch einen kleinen Ring an der Nase… ja und dann gibt es noch das Septum Piercing oder den Stecker am Bauchnabel.

Insbesondere das Septum-Piercing kommt immer mehr in Mode. Spätestens nachdem Lady Gaga so ein Teil an der Nasenzwischenwand stecken hatte gilt der Reif der da unter der Nase hängt als angesagtes Modeaccessoire. Das dürfte auch daran liegen dass die Schmuckstücke, gegenüber manch anderer Piercings, ein paar klare Vorteile haben. Zum Beispiel wächst das Löchlein problemlos wieder zu wenn man sich doch um entscheidet. Und in einem Umfeld wo ein Piercing eher unpassend ist, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz, kann man den Ring zum Teil einfach in der Nase verschwinden lassen und später wieder herunterziehen.

Zur Pflege gibt es extra Sprays mit Salzlösung die man recht unkompliziert in die Nase spritzen kann. Und im Design der Ringe gibt es mehr Auswahl als man anfangs glauben mag. Nicht nur bei der Größe und dem Aussehen der Septum-Piercings gibt es Unterschiede, sondern auch in der Art wie man sie anbringt. Vom kreisrunden Ring der an einem Ende aufgeklappt, wird bis hin zum sogenannten Septum-Clicker, der eine Art Stange hat, die in den Ring eingeklickt wird. Der Septum-Clicker hat den Vorteil, dass man beim Niesen und Naseputzen keine Kleinen Verschluss Teile verlieren kann.

Wer sich so einen Septum-Clicker zulegen will, sollte ein paar Dinge beachten. Die Nasenzwischenwand kann man nicht einfach irgendwo durchpiksen und gut ist. Der Piercer muss die richtige Stelle erwischen und das an einer eher unübersichtlichen Fläche. Darum sollte man sich die Person die das Piercing stechen soll genau ansehen und jemanden wählen, der einen guten Ruf und auch Erfahrung mit dieser Art von Piercing hat. Man sollte sich gut beraten lassen.

Nicht jeder Nase steht auch ein Piercing. Für manche könnte es Sinnvoll sein erst einmal, wie Rhianna, ein „fake“ auszuprobieren. Wenn es gefällt, kann man immer noch in einen richtigen Septum-Clicker investieren. Denn wie heißt es so schön? Ein Piercing ist ein Piercing ist ein Piercing! Auch wenn man es rückgängig machen kann.

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