Showing 1 of 1

Der Drehmomentschlüssel erlaubt das genaue Festzurren von Schrauben und Muttern. Anders als bei der manuellen Verrichtung, die sehr von der physischen Konstitution des Handwerkers abhängt, kann man das Drehmoment mit diesem Werkzeug exakt einstellen. Das ist insbesondere bei Automobilen wichtig, bei denen das Drehmoment genau in Newtonmetern für verschiedene Fahrzeuge vorgegeben ist.

Unverzichtbar bei Reifenmontage

Der Schlüssel ist vor allem bei der Reifenmontage unverzichtbar. Andernfalls kann es schnell zum Bruch der Radschrauben kommen, was bei einer Fahrt zu einem Unfall führen würde. In der Mikroindustrie dürfen die verwendeten Schrauben nicht zu locker sitzen. Die halbleiterbestückten Platinen bedürfen eines ganz bestimmten Kraftaufwandes. Wird dieser überschritten, so kann es zu schweren Schäden an der Platine kommen. Für Mobiltelefonhersteller entstünden so immense Schäden. Der Newtonwert richtet sich auch nach der Länge des Schlüssels. So kann man rein theoretisch Werkzeuge bis 1,5 Meter Länge erwerben, was etwa 1500 Newtonmetern entspricht. Laut <a href=“http://www.baumarkt.net/thema/werkzeuge“>baumarkt.net leidet darunter allerdings die Präzision</a>. Das kennt man auch bei einem Meißel oder einer Zange. Die meisten Schlüssel haben eine Länge von 10 bis 50 Zentimetern.

Skala immer griffbereit

Am Schlüsselgriff befindet sich eine Skala, die den verwendeten Kraftaufwand anzeigt, bis die Schraube angezogen wird. Vorab kann man den Wert manuell einstellen. Wird das Drehmoment beim Arbeiten erreicht, so knickt der Schlüssel durch. Ein Überdrehen ist deshalb nicht möglich. Der Knickschlüssel ist relativ anspruchslos und es bedarf keiner großen Vorkenntnisse, wenn man ihn benutzt. Anders jedoch der Knackschlüssel. Dieser zeigt akkustisch an, wann der Handwerker den Drehmoment erreicht hat. Die auslösenden Schlüssel bestehen aus verchromten Stahlrohren, an deren Spitze sich eine Stecknuss befindet.

Kommentare

Kommentare

Share.

About Author

Die Integrationsblogger

Comments are closed.

Die Integrationsblogger