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Eigentlich hatte ich keine Lust mehr mich zu diesem Thema zu äußern, aber sobald ich Facebook aufrufe, sieht man immer nur die gleichen Bilder.
Ja, es ist schlimm was in Paris passiert ist.
Ja, es ist schlimm was in Beirut passiert ist.
Ja, es ist immer noch schlimm was in Palästina passiert.
und und und….

Endlose Diskussionen über den Terror kosten uns nur Nerven

Was bringt es uns jetzt, dass wir uns darüber aufregen, dass überall nur von Paris gesprochen wird?
Was bringt es uns, wenn wir jetzt Paris nach hinten stellen?
Was ist der Unterschied zwischen einem Menschen in Paris, der bei den Gräueltaten verstorben ist oder einem Menschen in Beirut? Kann unter den Opfern in Paris etwa nicht auch ein Muslim sein?
Ich meine damit nicht, dass wir die schlimme Lage in Ländern, wie Palästina ignorieren sollen. Nein. Das ganz gewiss nicht. Ich rede ausschließlich über den Diskurs.
Werden die Menschen jetzt wieder lebendig, wenn wir uns mehr und mehr darüber aufregen? Warum dieser Vergleich zwischen einem Menschen aus Paris, Beirut etc.?
Politische Ungerechtigkeit gab es schon immer und wird es immer geben. Bis zum Ende unserer Tage.
Es werden immer wieder die gleichen Muster wiederholt und wieder und wieder und wieder. Sei es auf die Politik bezogen, oder auch auf unsere Verhaltensweisen.

So kommen wir nicht weiter

Und sind wir jetzt weitergekommen?
Nein.
Wir bleiben stehen!
Wäre es denn verkehrt, wenn wir dadurch dass wir mit unseren Mitmenschen über Paris sprechen, einander näher kommen? Wäre es nicht eine Möglichkeit des Friedens, auch wenn es nur unter zwei oder drei Personen ist, wenn wir uns zu ihnen wenden?
Stattdessen verharren wir in sinnlose Diskussionen, die keinen weiterbringen, sondern nur unsere Nerven kosten. Diskussionen die uns kein Stückchen einander näher bringen, sondern weiter voneinander wegtreiben lassen…

Dieser Beitrag erschien auch bei tatjana-rogalski.de

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About Author

Tatjana Rogalski

ist Co-Chefbloggerin der Integrationsblogger, hat deutschrussische und tatarische Wurzeln. 1994 ist sie nach Deutschland ausgesiedelt. Jeder Mensch sollte Hoffnung in sich hegen, denn ohne Hoffnung ist der Untergang vorprogrammiert. "Wenn Du nicht fliegen kannst, renne, Wenn Du nicht rennen kannst, gehe, Wenn Du nicht gehen kannst, krieche. Was auch immer Du tust, Du musst weitermachen." (Martin Luther King) Denn nach jeder Erschwernis, folgt die Erleichterung! Falls die Erleichterung noch nicht eingetreten ist, dann ist es noch nicht das Ende! Sei positiv, lächle und zwar nicht erst, wenn der Sturm vorbei ist, sondern lächle ihm ins Gesicht, um ihn zu besiegen, glaube an Dich selbst und wisse, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise einzigartig ist :)

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