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Nicht wenig Menschen in Deutschland investieren in Immobilien. Ob Eigentumswohnung, Mehrfamilienhaus oder Baugrundstück, Immobilien gehören zu den Dingen des Lebens die immer gebraucht werden. Schließlich braucht jeder Mensch ein Zuhause. Der große Traum vom Eigenheim ist leider nicht für jeden realisierbar, und kaum einer kann die Kosten decken ohne einen Kredit aufzunehmen. Oftmals bedeutet das; Jahrzehnte der Abhängigkeit vom geregelten Arbeitsplatz um die Schulden abbezahlen zu können. Und die Kosten werden nicht weniger. Im Gegenteil. Grundstückpreise in Deutschland steigen.

Vor allem in großen Städten ist der Bedarf groß. Besonders schlimm ist es zum Beispiel in Berlin, wo in einem Zeitraum von gerademal einem Jahr die Grundstückpreise bis zu 50% gestiegen sind. Experten glauben dass dies zum Teil daran liegt das eben Investoren mit den Preisen spekulieren. Es werden Grundstücke zum Teil nicht gekauft um darauf zu bauen, sondern nur um eine Baugenehmigung zu beantragen, mit der man das Grundstück später für teurer verkaufen kann. Können wir uns das ersehnte Eigenheim bald überhaupt noch leisten?

„Schnäpchenhäuser“ als günstige Alternative?

Viele haben sich damit abgefunden dass sie ihr Leben lang zur Miete wohnen werden. Manche gehen das Risiko ein und versuchen ihr Glück mit sogenannten „Schnäppchenhäusern“ die leider nicht selten versteckte weitere Kosten mit sich bringen. Aber weit in der Ferne, kaum hörbar und von den normalen Medien noch kaum aufgegriffen, tut sich ein neuer Trend auf.

Wer sagt denn dass eine Wohnung mehrere Zimmer haben muss? Wer sagt denn dass ein Haus größer sein muss als eine Gartenlaube? Schon jetzt zirkulieren im Netz erste Bilder von sogenannten „Tiny Homes“ in den USA oder in Australien. Winzige Häuser, teilweise aus Plastikflaschen oder Altholz, die nicht viel größer sind als ein Wohnwagen aber alles bieten was ein Mensch im Alltag so braucht. Alles, in vereinfachter Form, wohlgemerkt. Denn wer sich so ein Tiny-Home zulegt der hat den unnötigen Konsum unserer Gesellschaft den Kampf angesagt.

In so ein kleines Haus passt eben nicht so viel rein, und da muss man sich gut überlegen ob man den Flat Screen Fernseher oder die extra großen Lautsprecher wirklich braucht. Muss es wirklich die große Küchenmaschine sein? Werden die vielen gesammelten Bücher wirklich alle nochmal gelesen, oder reichen ein paar Lieblingswerke und Zugang zur Städtischen Bücherei? Das winzige Zuhause ist nicht nur nach außen hin ein Stinkefinger an die Spekulanten und die Konzerne sondern auch eine Ermahnung an den Bewohner nicht jeden Trend mitzumachen. Ob sowas wohl auch in Deutschland geht?

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Die Integrationsblogger

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