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Krankhafte Eifersucht entwickelt sich schneller, als manch einem vielleicht bewusst ist! Wenn aus Liebe, Angst wird, dann läuft etwas arg falsch. Erste Anzeichen erkennen und dagegenwirken. So können Sie sich schützen:

Die allgemeine Anfangseuphorie:

„Ich liebe dich so sehr! Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr!“

Es beginnt ganz harmlos: Sie lernen eine Person kennen und nach ein Paar Treffen, haben Sie Schmetterlinge im Bauch. Sie fühlen sich wohl, wollen so viel Zeit wie nur möglich mit der Person verbringen. Sie bekommen Komplimente, freuen sich wenn man ihnen sagt wie toll Sie sind und dass man es kaum erwarten kann Sie wieder zu sehen. Der Partner möchte Sie für sich haben und dass am liebsten 24/7.

Von der Anfangseuphorie zu  „anhänglich“

Eifersucht ist prinzipiell nicht schlimm. Im Grunde ist Eifersucht ein Zeichen dafür, dass Sie ihrem Partner nicht egal sind. Nur wann wird aus Eifersucht, der Drang den Partner zu kontrollieren? Wann wird eine Grenze überschritten? Ganz einfach! Eine Grenze wird immer dann überschritten, wenn Sie sich in der Beziehung, Partnerschaft, oder Freundschaft nicht mehr wohl fühlen! Der Partner erlangt erst dann Kontrolle über Sie, wenn sie ihn lassen. Vergessen sie nie, dass Sie auch noch ein eigenes Leben haben. Ein Leben, dass schon existiert hat, bevor Sie ihren Partner kennengelernt haben.

Der Schlüssel für eine lockere und entspannte Atmosphäre ist Vertrauen! Ist das von einer der beiden Seiten nicht gegeben, lassen erste Zweifel und Missverständnisse nicht lange auf sich warten. Seien Sie ehrlich und behandeln Sie ihren Partner immer so, wie Sie auch behandelt werden möchten. Wenn Sie jedoch nach einiger Zeit bemerken, dass Kleinigkeiten vom Partner ignoriert werden und zu einem Streit ausarten, ist Eifersucht im Spiel! Wenn sie nicht mehr mit Kollegen in der Pause Essengehen können, längere Telefonate mit Freunden ihnen zum Vorwurf gehalten werden, Treffen mit Bekannten so gut wie nicht mehr möglich sind, suchen Sie umgehend das Gespräch.

Von Skepsis zu Misstrauen

Kommen Ihnen folgende Sätze bekannt vor:  „Du möchtest mich also nicht sehen heute Abend?“, „Für deine Freunde hast du Zeit, nur für mich nicht!“ , „Sind da dann auch andere Männer/ Frauen?“, „Wer kommt alles mit?“, „Melde dich zwischendurch!“…?  Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Eifersucht geweckt! Gefährlich wird es jedoch erst, wenn ihr Partner ihnen etwas explizit verbietet.

Vergessen Sie nie: Ein Verbot, ist keine Bitte! Erste Anzeichen, für exzessive Eifersucht, sind Kontrollzwänge, die sich heimlich in ihre Beziehung schleichen. Der Partner fragt nicht mehr, wer bei dem Treffen mit Freunden noch anwesend sein wird. Er/Sie liest heimlich Nachrichten auf ihrem Handy, das Wissen aus den Chats wird dann ganz unauffällig in ein Gespräch eingebaut. Im extrem Fall verlangt er nach kurzer Zeit ein Kennwort. Darauf folgt meist der Vorschlag, einen eigenen Schlüssel zur Wohnung zu erhalten. In schlimmen Fällen bietet er Ihnen zuerst einen an, damit Sie in seiner Schuld stehen (Es ist nicht immer eine gut gemeinte Geste! Es ist vielmehr ein Druck ausüben, auf Ihr mentales Wohlbefinden). Sagen Sie nun nein, folgt meist ein Gespräch indem Ihnen klargemacht werden soll, dass Sie kein Vertrauen zum Gegenüber haben. Sie sollen ein schlechtes Gewissen bekommen, so wird das eigene Mistrauen vertuscht.

Von Prädominanz zu „besitzergreifend“

Nachdem Sie ihrem Partner nicht genügend Kontrolle über sich geben haben, erfolgt ein besitzergreifendes Verhalten. Der Partner fühlt sich innerlich schon so gut wie betrogen, obwohl Sie nichts der Gleichen getan haben. Sie haben ihm lediglich keine Kontrolle über ihr Leben gegeben und diese Einstellung sollten Sie nun unbedingt beibehalten. In den meisten Fällen, entwickelt sich ein aggressives Verhalten. Dies ist der Punkt, an dem sie sich fragen sollten, wie sehr sie sich diese Beziehung noch wünschen, was sie ihnen bringt und was Sie sich von ihr noch erhoffen? Denn eines sollte Ihnen klar sein: Von nun an, wird es immer schlimmer!

Sie müssen sich immer wieder rechtfertigen, wenn sie weggehen, Zeit für sich brauchen, oder den Partner einen Abend nicht sehen möchten. Das An- und Abmelden wird zur Pflicht und ist somit, nicht mehr nur ein Gefallen, dem sie ihrem Partner entgegenbringen! Schuldgefühle und Gewissensbisse werden nun absichtlich hervorgerufen. Der Partner zeigt kein Verständnis für ihre Situationen, schaltet bei gewissen Themen einfach ab, oder reagiert vielleicht sogar bissig und aggressiv.

Was können Sie tun?

Zu aller erst, müssen Sie sich darüber klarwerden, was sie möchten? Möchten sie kontrolliert werden? Möchten Sie kein eigenes Leben führen? Lassen Sie sich nicht einsperren, in einem Käfig aus negativen Emotionen und Vertrauensbrüchen. Holen Sie sich ihre Freiheit zurück. Suchen Sie das Gespräch und sprechen Sie die Themen an, die Ihnen auf dem Herzen liegen. Themen die Sie an der Beziehung zweifeln lassen. Die Reaktionen ihres Partners bei dem Gespräch sind entscheidend und werden Ihnen helfen, sich zu entscheiden.

Wenn auch Sie Vertrauensprobleme gegenüber Ihrem Partner haben, versuchen Sie umgehend das Gespräch zu suchen! Bedrängen Sie ihren Partner nicht. Vergessen Sie nie: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

Adiós

Vi.vi.enne__

 

 

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