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Rassismusfreie Zonen, Rassismus, Rechtsextremismus, Horitzky, CDU

Wieder einmal haben wir einen interessanten Brief entdeckt, der ähnliche Züge, wie der NPD-Brief vom letzten Jahr, hat. Natürlich ein Fall für den besorgten Deutschtürken. Gerda Horitzky schickt folgenden Brief an die Presse, der im Original oben auf dem Bild zu sehen ist:

An die

Vertreter der Dortmunder Presse

 

Dortmund, 09.07.2014

 

Leserbrief zum Pressebericht „Kopftuch als Kündigungsgrund“ vom 09.07.2014, für mein Empfinden eine völlig richtige Entscheidung.

 

Es kann nicht sein, dass unsere christlichen Konfessionen überall muslimisch unterlaufen werden, zumal wir für Muslime sowieso nur ungläubige sind. Umso wichtiger ist es unseren Glauben, da wo es geht, zu leben und wie bisher ohne Kreuz auf der Stirn als Demonstration.

 

Ich als Nordstädterin würde im Krankheitsfall ins St.-Johannes-Krankenhaus gehen, um mal eine Zeit ohne Kopftücher zu erleben.

 

Das muss im christlichen Abendland möglich sein.

Gerda Horitzky

Auch bei diesem Brief ist unser Deutschtürke sehr besorgt um unser Deutschland und möchte folgenden Brief an Frau Horitzky, der auch oben im Bild einsehbar ist, öffentlich bekanntgeben:

An

Gerda Horitzky

Vorsitzende der CDU Innenstadt-Nord

Dortmund

Berlin, 16.07.2014

Bzgl. Ihres Leserbriefs zum Pressebericht „Kopftuch als Kündigungsgrund“ vom 09.07.2014; für mein Empfinden eine Schande für diese Republik.

Es kann nicht sein, dass unsere demokratischen Institutionen überall rassistisch unterlaufen werden, zumal unsere Demokratie für Rechtsradikale sowieso nur ein Mittel zum Zweck ist.

Umso wichtiger ist es, unseren Glauben in der Demokratie da, wo es geht, zu leben, und zwar wie bisher mit Respekt vor unseren Älteren. Denn die können ja nichts dafür, die haben es nicht anders gelernt…

Ich als Deutschtürke würde im Krankheitsfall in ein Krankenhaus gehen, in dem Menschen jeglicher Couleur zusammenarbeiten, um mal eine Zeit ohne Rassismus zu erleben.

Das muss in der demokratischen Bundesrepublik möglich sein.

Der besorgte Deutschtürke

PS: Sie haben da etwas falsch verstanden. Sie schreiben „…zumal wir für Muslime sowieso nur Ungläubige sind.“ Absolut falsch! Im Islam werden Christen und Juden ebenfalls als Gläubige anerkannt! Lernen sie bitte nie etwas von jemandem, der es selbst auch nicht ganz verstanden hat.

Den Beitrag von Resul Özçelik lege ich Ihnen auch noch ans Herz.

Friedvolle Grüße!

Resul Özçelik empfiehlt eine Kopftuchfreie Zone für Gerda Horitzky

 

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2 Kommentare

  1. Im Islam werden Andersgläubige auch anerkannt?
    Entschuldigen sie meine Unwissenheit, aber nach knapp 100 Jahren gibt es den ersten Kirchen-Neubau in der Türkei, soll dies als Glanzleistung der Toleranz gelten (Diskriminierung gegenüber Christen gibt es zuhauf)? Über ISIS will ich erst gar nicht reden und über die Verfolgung der Christen schon allein in Ägypten, das mal eher westlich geprägt war.
    Warum verlangt man da von Deutschland mehr, als es anderswo geschieht?

  2. Pingback: Kopftuchfreie Zonen für Gerda Horitzky!

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