Schubladendenken schadet: Man sollte mit allen gesellschaftlichen Gruppen reden

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Ich bin es echt Leid, dass irgendwelche Mutmaßungen über mich angestellt werden, ich würde zu dieser oder jener Gruppierung angehören.

Dieses Schubladendenken nervt!

Auch wenn auf meiner Pinnwand mal etwas von den Ahmadiyyas, der Hizmet- oder Gülenbewegung, von der ich nur wenig Ahnung habe, steht. Und überhaupt das ganze Türkei-Gefetze, das mir gewaltig auf die Nerven geht. Oder wenn mich jemand den Salafisten oder anderen Gruppierungen unterjubelt. Dann muss ich euch leider den Wind aus den Segeln nehmen: Eure Unterstellungen sind ein Armutszeugnis.

Man kann auch mit Menschen verkehren, die diese Ansichten hegen. Oder sich einfach mal informieren. Bäm! Boah, hättet ihr das gewusst? Krass, ne? Ich lache mich kaputt.

Jeder Mensch ist individuell und wertvoll

Und jetzt passt auf: Ich habe kein Problem mit ihnen und nehme sie so auf, wie sie eben sind. Als Menschen, denn alles andere ist für mich Rassismus. Diejenigen, die andere verurteilen – egal, ob es deren religiöse Ansichten sind oder auch nicht – sind selbst Rassisten und können es selbst nicht einmal einsehen, weil sie so stur sind und sich immer im Recht sehen.

Lasst doch den anderen einfach leben. Es werden nie alle Menschen gleich denken. So war es noch nie und wird auch niemals sein. Wobei ich es auch hasse, wenn man versucht, mir seine eigene Meinung aufzudrängen. Aber heutzutage muss man ja jedes Wort erklären, damit es nicht im Munde verdreht wird.

Leben und leben lassen

Lasst die Leute einfach so leben, wie sie es wollen, und nicht so, wie es Euch am besten passen würde! Und der oder diejenige, der oder die wieder versucht mich anzugreifen, wird von mir blockiert, gemeldet, gelöscht und was sonst noch alles in den sozialen Netzwerken geht.

Ihr regt euch über die Islamhetze in den Medien auf? Dann fragt euch mal, was ihr gerade so treibt! Ihr wollt mich in einer Schublade sehen, denn alles andere würde euer Hirn verwirren und vielleicht sogar noch positiv stimmen. Ganz gefährliche Kombination.

Und zum Schluss für die ganz Neugierigen

Ich sympathisiere mit der hanafitischen Rechtsschule. Allerdings habe ich mich da aber noch nicht hundertprozentig entschieden. Alle vier Rechtsschulen sind für mich interessant. Da die islamische Literatur auf Deutsch auch noch in der Entwicklung ist, ist es auch schwer durchzublicken. Leider immer noch!

Wenn man mit einer Rechtsschule aufgewachsen ist wie viele Muslime, dann ist es fast selbstverständlich, dass man der auch folgt, sofern man sich denn auskennt. Und es ist auch gut so, dass ich mich noch nicht entschieden habe. Es ist ein stetiger Prozess, während dem man wächst. Ich mache mich weder bekloppt, noch lasse ich es einfach schweifen.

Mein Rat: Entspannt euch mal. Es ist echt anstrengend!

Dieser Beitrag ist auch bei tatjana-rogalski.de

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About Author

Tatjana Rogalski

ist Co-Chefbloggerin der Integrationsblogger, hat deutschrussische und tatarische Wurzeln. 1994 ist sie nach Deutschland ausgesiedelt. Jeder Mensch sollte Hoffnung in sich hegen, denn ohne Hoffnung ist der Untergang vorprogrammiert. "Wenn Du nicht fliegen kannst, renne, Wenn Du nicht rennen kannst, gehe, Wenn Du nicht gehen kannst, krieche. Was auch immer Du tust, Du musst weitermachen." (Martin Luther King) Denn nach jeder Erschwernis, folgt die Erleichterung! Falls die Erleichterung noch nicht eingetreten ist, dann ist es noch nicht das Ende! Sei positiv, lächle und zwar nicht erst, wenn der Sturm vorbei ist, sondern lächle ihm ins Gesicht, um ihn zu besiegen, glaube an Dich selbst und wisse, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise einzigartig ist :)

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