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Oft vergessen wir deutschen Bürger wie gut es uns geht. Wir leben in Frieden, haben ein soziales Netzwerk das uns auffängt wenn es mal nicht so gut läuft, haben dadurch immer ein Dach über dem Kopf, fließendes Wasser, Strom, Internet Zugang und so viel zu Essen das wir nicht mit der Wimper zucken wenn wir einen Großteil davon wegschmeißen. Wir nehmen es als Selbstverständlich hin das wir alle Krankenversichert sind, dass wir für unsere neugeborenen Kinder Elternzeit nehmen dürfen und das unsere Kinder selbstverständlich in Kindergarten und Schule können, egal was wir verdienen.

All diese Dinge sind Privilegien die nur wenige Menschen auf unserem Planeten haben. Zu selten ist uns bewusst dass in anderen Ländern die Kinder nicht in die Schule können wenn ihre Eltern es sich nicht leisten können. Wir wissen zwar das unzählige Menschen täglich die gleiche Pampe essen und froh sind wenn sie überhaupt satt werden, dass es Menschen gibt die mit 70 noch kilometerweit laufen müssen um ihr tägliches Wasser zu holen, und das in vielen Ländern Menschen an Krankheiten sterben die mit ganz einfachen Mitteln behandelt werden könnten, wenn denn nur das Geld dafür da wäre.

Wir wissen das, denken aber eher selten darüber nach. Schon gar nicht wenn wir uns gerade über unser eigenes Leben aufregen. Aber wenn wir dann doch mal daran denken, dann spenden wir an die Hilfsorganisation unseres Vertrauens und hoffen damit unseren Beitrag für eine fairere Welt geleistet zu haben.

Die Hilfsorganisation Oxfam hilft Menschen in Not

Seit 1942 ist auch Oxfam eine dieser Hilfsorganisationen. Mittlerweile ist es ein internationales Unternehmen das sich in 95 Ländern für Menschen in Not einsetzt. Menschen die furchtbares durchmachen, die Kriege erleben müssen, Naturkatastrophen überleben oder einfach in menschenunwürdiger Armut leben. Menschen denen es nicht annähernd so gut geht wie uns. Das können Organisationen wie Oxfam aber nur mit unserer Unterstützung; und diese wird immer knapper. Das liegt nicht etwa daran das Menschen in reicheren Ländern weniger spenden, sondern daran das der Hilfebedarf immer größer wird.

Die vielen Kriege vergangener Jahre nagen an den Ressourcen und der Klimawandel bringt immer häufiger Hungersnot und Wassermangel mit sich. Viele Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage und wissen nicht mehr wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Umso wichtiger ist es das Organisationen die helfen wollen auf sich aufmerksam machen. Dafür sind auch soziale Netzwerke immer wichtiger. Auf Oxfam’s Webseite kann man zum Beispiel nachlesen was die Organisation zurzeit macht, was für Probleme sie haben und wo die Oxfam-second-hand-läden zu finden sind, an die man gebrauchte Sachen spenden kann oder in denen man selbst mal, zum guten Zweck, stöbern kann. Natürlich kann man online auch spenden.

Auch auf YouTube ist die Organisation präsent. Sie macht zum Beispiel Videos in denen Menschen aus schweren Lebenssituationen ihre Geschichten erzählen. Nanu? Kosten solche Aktionen nicht auch wieder Geld, das doch angeblich nicht da ist? Ja, das stimmt wohl. Aber in einer von Reizen überfluteten Welt in der wir ständig abgelenkt werden ist es umso wichtiger unsere Aufmerksamkeit zu erarbeiten. Auch das kostet Ressourcen. Aber ohne diese Aktionen würden die meisten Hilfsorganisationen in Vergessenheit geraten. Und wir, die wir den Luxus von Freiheit, Sicherheit und Komfort genießen, würden umso mehr vergessen, wir gut es uns eigentlich geht…

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Die Integrationsblogger

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