Wir sind es, die von den Kindern lernen sollten

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Weil Kinder so rein sind, frei von Neid, Hass und Gier, sollten sie umso mehr geschätzt werden. Sie sehen keine Unterschiede zwischen Nationalitäten, Hautfarben oder religiösen Ansichten. Sie lächeln durch den Tag, um das Leben schöner zu gestalten. Es ist für sie nicht anstrengend. Wir Erwachsenen meinen, alles besser zu wissen und die Kinder müssten vernünftig erzogen werden. Sicherlich ist es auch richtig! Doch mehr und mehr stelle ich fest, dass wir „Erwachsene“ mehr von den Kindern lernen sollten. Das Leben leichter zu nehmen, es sich nicht zu erschweren, zu lächeln in jeder Lebenslage und sowohl den Mitmenschen als auch sich selbst das Leben schöner zu gestalten, jeden einzelnen Menschen als ein Individuum anzusehen und nicht in eine Schublade von Klischees zu stecken.

Das haben leider viele, obwohl sie es von Gott in die Wiege gelegt bekommen haben, verlernt und wollen es nicht mehr lernen, verharren in ihrem Hass, Gier und Neid in der Meinung, sie seien erwachsen, immer up to date und verantwortungsbewusst. Dabei sind es gerade die Kinder, die in dieser Hinsicht viel reifer sind.

Egal wie alt wir sind, wir sollten nie aufhören, voneinander zu lernen, einander mit Respekt zu begegnen und einander nicht traurig zu machen! Ein Lächeln kann den Tag verändern und das mehreren Menschen im gleichen Moment!

Die Gefühle, die Kinder offen zeigen und als selbstverständlich sehen, verstecken wir „Erwachsenen“ aus Angst vor Enttäuschungen und werden nach und nach zu Stein. Doch auch ein schwarzer Stein kann etwas Besonderes sein…

Die Werte, die wirklich zählen

Jeder sollte auf seine Familie Acht geben und nicht der „Welt“ hinterherrennen. Denn wenn jeder in der Gesellschaft auf die Erziehung seiner Kinder Acht gäbe und sich um ihre finanziellen und spirituellen Bedürfnisse kümmerte, würde sich dies als gut und nützlich für die gesamte Gesellschaft erweisen. Wir wären keine verhärteten Steine, die erstmal aufgewärmt werden müssen, um zum Leben zu erwachen und das jedes Mal aufs Neue…

Wie sollen wir Vorbilder für sie sein, wenn doch die Kinder mehr Ahnung von den menschlichen Werten haben?

Wir sind alle gleich, egal welcher Herkunft, Nationalität oder anderen persönlichen Eigenschaften. Wir unterscheiden uns lediglich in unserem Charakter. Der Beste unter uns ist der mit dem besten Charakter – und um dahin zu kommen, sollten wir uns die Kinder anschauen und von ihnen lernen, um wieder diesen Charakter zu erlangen.

 

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About Author

Tatjana Rogalski

ist Co-Chefbloggerin der Integrationsblogger, hat deutschrussische und tatarische Wurzeln. 1994 ist sie nach Deutschland ausgesiedelt.
Jeder Mensch sollte Hoffnung in sich hegen, denn ohne Hoffnung ist der Untergang vorprogrammiert.
„Wenn Du nicht fliegen kannst, renne,
Wenn Du nicht rennen kannst, gehe,
Wenn Du nicht gehen kannst, krieche.
Was auch immer Du tust, Du musst weitermachen.“ (Martin Luther King)
Denn nach jeder Erschwernis, folgt die Erleichterung!
Falls die Erleichterung noch nicht eingetreten ist, dann ist es noch nicht das Ende! Sei positiv, lächle und zwar nicht erst, wenn der Sturm vorbei ist, sondern lächle ihm ins Gesicht, um ihn zu besiegen, glaube an Dich selbst und wisse, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise einzigartig ist :)

2 Kommentare

  1. Tatjana Rogalski
    Tatjana Rogalski on

    Hallo Herr Molau,

    sicherlich haben Sie recht, dass Kinder oft auch unartig sein können. Doch dafür sind die Eltern auch da, um ihnen die vernünftige Lebensweise vorzuleben und in Geduld alles beibringen. 🙂

    Nichtsdestotrotz sind es die Kinder, die uns das Leben erleichtern und zum Lachen bringen.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Samstag!

  2. Andreas Molau
    Andreas Molau on

    Ich fürchte, das ist etwas romantisch gesehen. Kinder können manchmal ziemlich grausam sein und sich untereinander verletzen.

    Aber es gibt natürlich etwas im Kind, von dem auch die Heilige Schrift erzählt, und das an die Reinheit des Ursprungs erinnert. Und daran sollte man sich auch als Erwachsener gelegentlich erinnern.

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